Oh ich habe ausgiebig Fotos studiert und dann das Internet nach passenden Teilen durchforstet um diesen alten Wagen aus DDR Produktion neues Leben einzuhauchen. Aber sie sollen nicht nur Rollen, sie sollen auch wieder was her machen.
Hier mal eine ursprüngliche Stirnseite…
Jetzt hab ich angefangen das Modell mit Federpuffern zu bestücken und mit Zurüstteilen wie Druckluft und Stromkupplungen. Und was soll ich sagen….
Tatsächlich habe ich noch keine Lösung, wie ich an das Modell die Märklin Kurzkupplungen montieren kann und der Funktionsdekoder muss auch noch rein, also es bleibt spannend.
Tatsächlich habe in in der vergangenen Zeit wenig zu berichten gehabt, mangels Zeit war ich nicht wirklich in der Lage für meine Projekte weitere Teile zu suchen, geschweige denn wenn ich sie hätte diese auch zu verarbeiten.
Aber das heißt ja nicht das man hier und da mal ausschau hält was es so neues gibt. Und da habe ich was wirklich interessantes wie auch seltenes entdeckt. Modelle und Trassenstücke der Wuppertaler Schwebebahn in H0. Leider handelt es sich bisher „nur“ um Standmodelle und um rollfähige Modelle, aber es wird daran gearbeitet das wohl stetig zu verbessern.
Übersicht
Das die Schwebebahn mal ähnlich einer Modellbahn zu steuern ist, wage ich noch zu bezweifeln, da alle Teile aus dem 3D Drucker stammen. Aber… findige Bastler könnten da gegebenenfalls sicher was draus machen. Auf Anhieb würde mir hierzu einfallen die Fahrzeuge mit Akkus zu bestücken welche drahtlos geladen werden können, ein elektronischer Fahrtenregler könnten den Motor ansteuern und mittels einer RC Steuerung könnte man das Modell dann bedienen.
Und weil ich es so dermaßen toll finde, habe ich in meinem kleinen Forum gleich einen Themenbereich für die Schwebebahn eingerichtet.
Erste Arbeiten sind schon vollbracht. Das vorderste Drehgestell hat erst mal einen Schleifer erhalten. Hierzu habe ich die Aufnahme des alten Zapfens im Drehgestell und im Wagen aufgebohrt und den Märklin Schleifer mit der Artikelnummer 414940 eingesetzt. Nach der Montage ersetzt der Schleifer den Drehzapfen.
Drehgestell mit Schleifer
Die Stifte, welche die Wagenkästen mit den Drehgestellen verbinden habe ich geprüfte. Leider hat einer der Vorbesitzer wohl versucht, den Zug leichter trennbar zu machen, die Idee ist nicht schlecht aber der eine Wagenkasten ist dabei gerochen und geklebt worden, hoffe das wird nicht zu einem Problem…
Hoffe das geht gut….
In der Tat bin ich am überlegen, ob ich es hinbekomme das dieses Modell sogar NEM Kupplungsschächte erhalten kann… mal sehen.
Ich hab auch die Höhen durch U-Scheiben angepasst, dann sieht das schon alles viel besser aus….
Ich hab was neues auf dem Basteltisch stehen. Und zwar einen Doppelstockzug von der Firma Schicht. Schicht war ein Modellbahnhersteller aus der DDR.
In voller Länge ohne Lokomotive…
Jetzt muss das übliche erst einmal gemacht werden, zerlegen, begutachten, anpassen.
Der Zug muss einen Mittelschleifer bekommen, die Räder sind alle eingelaufen und es fehlen Deteils, welche aber wohl nie vorgesehen waren. Aber das richten wir jetzt.
So, dieses Thema neigt sich dem Ende zu. Wie in dem letzten Beitrag zur S-Bahn schon erwähnt, habe ich die Verkabelung ausgewechselt, durch sog. Dekoderlitze 0,04mm. Ich habe die Beleuchtung auch noch einmal überarbeitet und durch einen weiteren Widerstand die Stirnlampe dunkler gemacht, die line der LED angeschliffen um es etwas defuser zu machen.
Decoder mit neuen Kabeln, verlegt im Schlauch.
Fehlende Stromschienenkontakte habe ich im Web gefunden. Die Hornby Scharfenbergkupplung habe ich wieder ausgebaut. Wie schon vermutet, habe ich damit das Problem, das sie im Weichenfeld harkt. Ich könnte aber im Web Originalteile ergattern.
Das ganze Modell ist jetzt erst einmal ohne Innenbeleuchtung angedacht. Ich habe auch die stromführende Kupplung von der ich schrieb, nicht eingesetzt. Nach recherchen habe ich herausgefunden, daß sich der Abstand zwischen den beiden Teilen erhöht und das wollte ich nicht. Also hab ich die Originalkupplung etwas bearbeitet und die dort verarbeiteten Leitungen mit einem Schrumpfschlauch versteckt.
Die Kabel liegen unterhalb der Kuppelstange
Zur Innenbeleuchtung muss ich mir noch mal Gedanken machen. In einem Wagen ist der Antrieb halt sehr prominent. Aber alles was ich aktuell verbaut habe, ist so gestaltet, daß alles flach im Fahrzeug liegt und man durchsehen kann, ohne das man den Decoder und die Kabel sieht. Na mal sehen… Wenn dann wirds hier noch einen Teil geben.
So, ich hab heute den defekten TWA 800B von Hobbytrade repariert. Die defekte Kupplungsaufnahme wurde gewechselt und ich habe das Fahrwerk ein wenig präpariert.
Die Ersatzteile für das Hobbytrade Modell habe ich bei Modellbahnservice Lingen bekommen. Herr Achim de Boer ist da wirklich ein guter und geduldiger Ansprechpartner für.
Wie schon In diesem Beitrag erwähnt, sind die Laufeigenschaften dieses Modells sehr eigenwillig. Nach einigen Versuchen, ist die einfachste auch, meines Erachtens nach, die beste Lösung.
Ein Streifen Fensterfolie aus dem H0 Modellhausbau leistet hier Abhilfe.
In passende Streifen geschnitten und durch das Fahrwerk gefädelt, verringert es die Freiheit der Achskulisse. Mit der vor der Kulisse sitzenden Schraube, welche das Oberteil mit dem Unterteil zusammen hält, kann der Streifen einseitig fixiert werden.
Das Fahrwerk kann dann noch ein wenig lenken, wird aber auf gerader Schiene wieder in seine Grundstellung gelenkt.
Vor einiger Zeit habe ich mir einen Schwerlastwagon von Hobbytrade zugelegt, den Laads TWA 800 B.
Leider habe ich seinerzeit die Warnungen in diversen Foren mehr oder weniger ignoriert. Die Laufeigenschaften dieses Wagons sind eine Katastrophe. Warum war mir nie so ersichtlich. Erst hatte ich die Radsätze in Verdacht, nutze ja Märklin K-Gleise aber ich wechsel nicht bei allen Wagons die DC Achsen gegen AC Achsen. Die Problematik mit dem Kurzschluss auf AC Gleisen besteht dank des oft verhassten Mittelleiters ja nicht.
In diesem Fall probierte ich es aber mal. Hat aber nicht geholfen.
Nun ereignete sich jetzt aber ein Unfall mit dem Wagon, die Kupplungsmechanik ist dabei im Wagon gebrochen und ich habe den Wagon zerlegt um genau zu schauen was da los ist, ich hoffe ich bekomme dafür Ersatzteile. Jedenfalls guckte ich mir in dieser Situation das Fahrwerk mal an und was soll ich sagen?
Hier ein Video:
Das Fahrwerk ist irgendwie Murks. Die Kulissen für die Achse ist schwenkbar ausgelegt, das passt soweit, aber die Achsen haben so viel Spiel in der Aufnahme, das sie bei der Fahrt taumeln und sich quer stellen können.
Dann will ich mir mal Gedanken machen wie ich das lösen kann…
An dieser Stelle freue ich mich sehr darüber das die Restauration der Lima BVG S-Bahn ET165 voran geht.
Nach der Verkabelung und der Montage des Lokpilot Dekoders konnten heute die ersten Runden auf einem kleinen Testoval auf dem Teppich zurückgelegt werden.
Ich bin mit dem Ergebnis meiner Arbeit bisher zufrieden.
der eine oder andere weiß ja das ich mich an einer alten Lima BVG S Bahn versuche, sprich sie zu restaurieren. Tatsächlich ist es nicht wirklich leicht, die vom Vorbesitzer demontierten Teile aufzutreiben.
Fehlende Stromschienenabnehmer habe ich nach längerer Suche bei eBay England gefunden, dort fand ich ja zuvor schon die Scharfenbergkupplungen.
Der fehlende Schleifer ist ein 40mm Flüsterschleifer von Roco geworden, dessen Kunststoffschalldämpfung demontiert ist, somit ragt er nicht über das Drehgestell hinaus und beim Einfedern in das Drehgestell, beim überfahren von Weichen, schlägt er nirgends an.
Die Fehlende Beleuchtung musste ich selber bauen. Dafür habe ich einen Lichtplatine entworfen und die Beleuchtung in LED ausgeführt.
Ich habe jetzt den Motorwagen soweit, das ich euch Bilder zeigen kann, es kommt noch ein Lokpilot V3 Decoder eingesetzt.
Auf eine, anfänglich angedachte, Innenbeleuchtung verzichte ich, der Faulhaber Motor mit den Schwungmassen ist wirklich sehr dominant im Inneren.
Aber, ich habe leider etwas nicht bedacht, meine Lima S-Bahn hat keinen NEM Kupplugsschacht. Daher sitzen die Kupplungen nicht gut, kippen nach unten und liegen dadurch fast im Gleisbett. Also muss ich mir da was einfallen lassen.